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Arbeitskreis nimmt wieder Fahrt auf - 7. Arbeitskreistreffen Kinder und Jugend

Zum 7. Mal tagt der AK Kinder und Jugend der AktivRegion Südliches Nordfriesland.

7. Treffen des Arbeitskreises Kinder und Jugend

Friedrichstadt, 12.09.2012 – Am 12.09. tagte der Arbeitskreis Kinder und Jugend der AktivRegion Südliches Nordfriesland in Friedrichstadt. Das Schwerpunktthema des Arbeitskreises lautet bei der siebten Sitzung Jugendmobilität im ländlichen Raum.
Frau Fenske (Regionalmanagerin der AktivRegion Südliches Nordfriesland) stellt für die neuen Teilnehmer zunächst das geplante Mobilitätskonzept des Kreises Nordfriesland vor. Der Kreis plant ein Konzept, in dem auch Raum für Alternativen in der Personenbeförderung bzw. deren Optimierung sein wird. Die AktivRegion möchte mit dem Ergebnis des Treffens auch aktiv das Problemfeld für den ländlichen Raum erörtern und eigene, konstruktive Ideen einbringen. In einer gemeinsamen Diskussion wird schnell klar, dass das Problemfeld sehr eng umrissen ist. Für Jugendliche im ländlichen Raum stehen nach der Schulzeit, werktags wie an den Wochenenden, keine angemessenen Möglichkeiten mobil zu sein zur Verfügung. Das Problem besteht zwischen kleinen Orten und den größeren Städten genauso, wie unter den kleineren Orten selbst. Die konstruktiven Vorschläge der Teilnehmer fallen vielfältig aus. Neben den Ideen von Kooperationen mit privaten Fuhrunternehmen, wie Taxianbietern wird ebenso die bessere Abstimmung zwischen den Anbietern des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und den Schulen vorgeschlagen. Nach Ansicht der Akteure ist ein Wochenendfahrplan dringend erforderlich, es ist nicht verständlich, warum die Busse nur werktags zur Verfügung stehen und Fahrten, insbesondere am Wochenende, nicht möglich sind.
Frau Fenske wird die Ergebnisse an den Kreis Nordfriesland weiterleiten, in der Hoffnung, dass die Ideen und Anregungen innerhalb des geplanten Mobilitätskonzeptes Niederschlag finden werden.

Bereits seit zwei Jahren trägt sich der Arbeitskreis mit der Idee eines JugendMobils. Aus Sicht der Beteiligten ist dieses JugendMobil nötig, da die Jugendlichen, wie bereits in der Diskussion klar erkannt wurde, keine Möglichkeit haben mit öffentlichen Verkehrsmitteln in der Region mobil zu sein. Dieser Kleinbus soll den Jugendlichen Fahrten zu Veranstaltungen anderer Jugendzentren oder auch zu den Beratungsangeboten der Arbeitsagenturen ermöglichen. Bisher scheitert das Projekt an den fehlenden Mitteln zur Kofinanzierung. Als Übergangslösung/ Alternativlösung bleibt die leihweise Nutzung von Bussen über bestehende Netzwerke oder über eine Kooperation mit anderen Vereinen bei der Anschaffung eines gemeinsamen Busses. In den nächsten Wochen werden Sandra Rhode (Amt Nordsee-Treene), Ute Babbe (Kreisjugendring Nordfriesland), Daniel Schädler (Jugendzentrum Sankt Peter-Ording) und Hans-Jörg Rickert (RTSDP St. Peter-Ording) an der Umsetzung arbeiten, Alternativen suchen und Gespräche zur Kofinanzierung führen.

Ute Babbe (Kreisjugendring Nordfriesland) berichtete über den aktuellen Stand des Projektes „Vernetzung der Jugendarbeit“. Ziel des Projektes ist die Kooperation und Abstimmung der einzelnen, regionalen Jugendeinrichtungen um der sinkenden Nachfrage aufgrund des demografischen Wandels begegnen zu können. Das angedachte Projekt JugendMobil würde die Vernetzungsarbeit ideal ergänzen. Im Rahmen des Projektes wurde die Homepage www.jugend-vernetzung.de eingerichtet. Hier können sich Jugendliche über die Angebote in der Jugendarbeit ihrer Region informieren. Den Jugendeinrichtungen bietet sich gleichzeitig eine Plattform ihre Arbeit vorzustellen. Wünschenswert ist eine Unterstützung aller Jugendeinrichtungen der Region, Frau Babbe lädt alle herzlich zur Teilnahme ein. Durch die Unterstützung der Teilnehmer kann der geplante Veranstaltungskalender weiter ausgebaut und aktualisiert werden. Stolz kann Frau Babbe berichten, dass die Weiterbildungskurse des Kreisjugendringes sehr gut ausgelastet sind, da die Jugendlichen diese als zukunftsgerichtet Qualifizierung nutzen.

Freie Kapazitäten zur Nutzung kann dagegen Hans-Jörg Rickert (RTSDP St. Peter-Ording) für JIMs Bar anbieten. Herr Rickert wirbt für die verstärkte Nutzung der mobilen alkoholfreien Cocktailbar auf öffentlichen Veranstaltungen in der Region. Bei dem Präventionsprojekt JIMs Bar (Jugend im Mittelpunkt) werden Jugendliche zu Barkeepern ausgebildet. Dabei mixen die Jugendlichen ausschließlich alkoholfreie Cocktails. Ziel ist es, Jugendlichen eine Alternative zu übermäßigen Alkoholkonsum auf Veranstaltungen zu bieten.
Perspektivisch wird der Arbeitskreis wieder tagen, wenn die geplanten Gespräche geführt wurden und neue Ergebnisse vorliegen.

Frau Fenske lädt die Arbeitsgruppe bereits jetzt ein, im kommenden Jahr an der Strategieaufstellung für die kommende Förderperiode ab 2014 teilzunehmen, denn auch hier wird das Thema Kinder und Jugend wieder von großer Bedeutung sein.

Interessierte sind herzlich willkommen am Arbeitskreis mitzuwirken. Bitte wenden Sie sich an das Regionalmanagement (Hanna Fenske: fenske@eider-treene-sorge.de oder 04333/992493).

Förderung LPLR alt