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Resolution zur Verbesserung der nationalen Kofinanzierung bei EU-Projekten

Die Umsetzung von Projekten im Rahmen des Europäischen Fischereifonds (EFF) ist durch das Fehlen nationaler Kofinanzierungsmittel erschwert, eine Resolution soll helfen.

Bremerhaven, 10.01.2013 - Fischwirtschaftsgebiete stellen Forderungen an Bund und Länder.

In der Bundesrepublik Deutschland gibt es 23 Fischwirtschaftsgebiete, in denen im Rahmen der Prioritätsachse 4 des Europäischen Fischereifonds (EFF) Projekte für eine nachhaltige Regionalentwicklung gefördert werden können. Das Fehlen einer nationaler Kofinanzierung gilt dabei als das entscheidende Hindernis bei der Umsetzung der Vorhaben vor Ort. Insbesondere private Träger, aber auch Projekte von Verbänden oder Vereinen, haben Probleme mit der Kofinanzierung, wenn in kommunalen Haushalten aufgrund ihrer defizitären Lage kaum Mittel für freiwillige Ausgaben vorhanden sind. Das nationale Netzwerk der deutschen Fischwirtschaftsgebiete - FARNET Deutschland - hat aus diesem Grund eine Resolution verabschiedet, in der es sich zur Bedeutung der nationalen Kofinanzierung im Rahmen des EFF äußert.

Bei ihrem Treffen Anfang Dezember in Hannover haben die Akteure aus den Fischwirtschaftsgebieten den Bund und die beteiligten sechs Bundesländer aufgefordert, die wesentlichen Hindernisse bei der Umsetzung regionaler Strategien einer nachhaltigen Entwicklung der Fischwirtschaftsgebiete zu beseitigen.
Ziel ist es, eine verbesserte Inanspruchnahme der Fördermittel aus dem zukünftigen Europäischen Meeres- und Fischereifonds 2014 - 2020 (EMFF) sicherzustellen. Ganz im Sinne der Resolutionsforderungen von FARNET Deutschland wäre, wenn die gegenwärtig in Brüssel diskutierte Übertragung des Verwaltungs- und Kontrollsystems der großen Strukturfonds auf den zukünftigen EMFF erfolgen würde. Das Fischwirtschaftsgebiet „Südliches Nordfriesland“ ist Mitglied des Netzwerkes.

Förderung LPLR alt