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Eider-Treene-Sorge GmbH besucht die FH Westküste

Die Eider-Treene-Sorge GmbH besucht im Rahmen der Gesellschafterversammlung die FH Westküste und informiert sich über Kooperationsmöglichkeiten.

Die Eider-Treene-Sorge GmbH besucht die FH Westküste

Heide, 25.02.2013 – Die Gesellschafter der Eider-Treene-Sorge GmbH besuchten im Rahmen ihrer Gesellschafterversammlung die Fachhochschule Westküste. Am Fachbereich Technik begrüßt Prof. Dr.-Ing. Reiner Schütt die Teilnehmer herzlich zu einem informationsreichen Vormittag. 


Nach seiner Begrüßung stellt Prof. Dr.-Ing. Schütt den Gesellschaftern zunächst die FH und ihre Studienschwerpunkte vor. Er erläutert bereits bestehende Kooperationsmöglichkeiten und Projekte im Bereich Green Energy.
In zwei Fachbeiträgen stellen Prof. Dr.-Ing Gunther Gehlert und Institutsmitarbeiterin Frau Meike Oldekop ihre Arbeit beispielhaft vor. 


Zunächst führt Prof. Dr.-Ing. Gunther Gehlert in sein Fachgebiet Gebäude- und Umwelttechnik mit dem Bachelor-Studiengang „Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik“ ein. Prof. Dr.-Ing. Gehlert skizziert die Aufgaben eines solchen Ingenieurs an der Schnittstelle unterschiedlicher Aufgabenbereiche innerhalb des Bauwesens. Der Erfolg des neuen Studiengangs gibt ihm Recht. Der Studiengang weist im 4. Semester seines Bestehens eine geringe Abbrecherquote von unter 20% vor. Die Studenten sind aufgrund des bereits jetzt spürbaren Fachkräftemangels so gefragt, dass über 80% der Studierenden noch vor ihrem Abschluss eine Anstellung in regionalen Unternehmen in Form eines Werkvertrages mit Aussicht auf spätere Übernahme vorweisen können. Diese gut ausgebildeten Absolventen können auch für die Bürgermeister und Gemeindevertreter von Interesse sein, denn sie werden im Bauwesen, auch auf kommunaler Ebene an Bedeutung gewinnen.


Die Mitarbeiterin des Fachbereichs Technik Meike Oldekop stellt ihre Aufgabe für das Projekt „SmartRegion Pellworm“ vor. Die Insel Pellworm zeichnet sich durch ein ausgesprochenes Interesse an dem Thema Energie, insbesondere den regenerativen Energien, aus. Aus diesem Grund wurde das Projekt „SmartRegion Pellworm“ mit großer Bürgerunterstützung gestartet. In dem Projekt wird die Insel in den teilnehmenden Haushalten und weiteren Gebäuden in einem intelligenten Stromnetz (smart grid) verknüpft. So werden die Stromerzeuger und –verbraucher über moderne Datenleitungen miteinander verbunden. Hybride Speichersysteme, die im April errichtet werden, speichern den Strom und ermöglichen eine bessere Abstimmung von Erzeugung und Verbrauch.


Nach den zukunftsorientierten Beiträgen mit interessierten Rückfragen aus den Reihen der Zuhörern verabschiedet Prof. Dr.-Ing. Schütt die Gäste und hofft auf eine Verstetigung der Kontakte und sich entwickelnde Kooperationen. Die Gesellschafter können von dem Besuch neue Ideen für ihre Gemeinden und Ämter mitnehmen und haben kompetente Ansprechpartner in den Bereichen Technik und Green Energy in der Region kennenglernt.