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Gelungene Premiere vor schöner Kulisse – Der 1. Kanutag der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge in Schwabstedt

Der Kanutag der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge feiert gelungene Premiere.

Kanutag

Schwabstedt, 31.08.2013 – Der Wettergott hatte am Samstag, dem 31.08.2013 ein Einsehen mit den zahlreichen Gästen der Premiere des 1. Kanutages in Schwabstedt. Die Wolken und der Regen gingen - die Kanuten kamen.

Die Premiere des 1. Kanutages der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge in Schwabstedt ist gelungen. Veranstalter, sowie die rund 600 Gäste sind gleichermaßen zufrieden. Vor allem der Nachmittag war ein voller Erfolg. Die Vorführungen der Freestyle-Meister Silke und Andreas Reitner in ihren Kanadiern machten den interessierten Gästen Lust, selbst zum Paddel zu greifen. Bei einem kostenlosen Workshop wurden 10 Boote von Eider-Kanu zu Wasser gelassen. Sofort wurde ausprobiert, was die Eheleute Reitner einleitend erklärt hatten. Auch auf dem Wasser gaben die Profis den Neu-Kanuten Tipps zur Technik, die gerne angenommen wurden.

Die Kanus waren aber nicht die einzigen Boote auf dem Wasser. Matthias Bordasch von „Kajak und Meer“ aus Schleswig hatte unterschiedlichste Boote, vom Angelboot bis zum Profi-Kajak, an die Treene gebracht, die auch vor Ort ausprobiert werden durften. Die meiste Aufmerksamkeit bekamen dabei die SUPs. Bretter, ähnlich Surfboards, auf denen man im Stehen paddelt. Unter aufmerksamer Beobachtung der anderen Gäste wurde das erste Brett ausprobiert. SUPen scheint süchtig zu machen, da der Tester gar nicht mehr von dem Brett herunter wollte. So überzeugt, wurde die Schlange derer, die das Stand-Up-Paddeln ebenfalls ausprobieren wollten immer länger und die Bretter blieben keine Minute mehr ungenutzt.

Wer gerade nicht auf das Wasser wollte, bekam auch am Treene-Strand einiges zu sehen. Hans-Peter Rathje (FASV Schwabstedt) testete die Besucher im Zielangeln. Wer das grüne Ziel am besten traf, hatte sogar die Chance auf Gewinne. Mit Michael Mielke von der Integrierten Naturschutzstation Eider-Treene-Sorge/ Westküste konnten beim Keschern, die Bewohner der Treene kennengelernt werden. Auch hier warteten Belohnungen auf die Besucher. Während die Kinder die zwei großen Hüpfburgen stürmten, gab es für die Erwachsenen die Möglichkeit, sich bei den Touristikern über die Urlaubsregion Eider-Treene-Sorge zu informieren. Hier wurden auch alle Fragen zum Wasserwandern auf Eider, Treene und Sorge beantwortet. Die Nachfrage nach der neuen Wasserwanderkarte war nach den Präsentationen und dem Workshop dementsprechend bei Gästen, wie Einwohner groß.

Bei dem Kanutag auf der Treene war Sicherheit ein großes Thema. Die Freestyler Silke und Andreas Reitner überzeugten nicht nur durch ihr beeindruckendes Programm, sondern auch durch praktische Tipps in Gefahrensituationen. Sie demonstrierten der staunenden Menge, wie man „schöner kentert“. Nachdem Andreas Reitner seinen Kanadier sinken ließ, erklärte Silke Reitner, wie man mithilfe des zweiten Bootes dem Gekenterten hilft.
Für den Fall, dass diese Selbsthilfe auf dem Wasser nicht mehr möglich ist, waren die Helfer von der DLRG vor Ort, die die wasserseitige Sicherheit gewährleisteten. Auch sie zeigten bei einer Rettungsübung mit Taucher ihr Können.
Auf dem Gelände des Flussfreibades waren die Ersthelfer der Jugendfeuerwehr Schwabstedt zur Stelle, um mögliche Verletzte zu versorgen. Ihr Einsatz war glücklicherweise nicht vonnöten, so dass auch sie zweimal ihre Arbeit dem Publikum präsentieren konnten. Bei Löschübungen nutzten sie das Flusswasser für riesige Fontänen über dem Gelände.

Nach sechs Stunden ging der aktionsgeladene erste Kanutag zu Ende. Veranstalter, wie Bürgermeister sind sich einig, die Veranstaltung wird kein einmaliges Event bleiben.
 
Die Fotos der Veranstaltung finden Sie hier.