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Olderup hat jetzt einen eigenen Skatepark

Das Engagement der Jugendlichen aus Olderup und Umgebung für einen eigenen Skatepark trägt Früchte. Die Anlage wurde jetzt feierlich an die Skater übergeben.

Strahlende Gesichter bei der feierlichen Eröffnung: Neben den Offiziellen waren auch die Olderuper Skater anwesend.
Strahlende Gesichter bei der feierlichen Eröffnung: Neben den Offiziellen waren auch die Olderuper Skater anwesend.

Olderup Den Traum von einem eigenen Skatepark hatten die Jugendlichen schon länger, jetzt ging er mit Unterstützung des Gemeindesrats und der AktivRegion Südliches Nordfriesland in Erfüllung. Am Donnerstag, 19. Juni 2014, übergab Olderups Bürgermeister Thomas Carstensen den neuen Platz mit vier Hindernissen – einer Olliebox, einer Funbox, einem Rail und einer Kickramp – offiziell an die jungen Brettakrobaten. Die ließen es sich nicht nehmen, die Anlage am „Dörplotten“ ausgiebig zu testen und ihr Können unter Beweis zu stellen.

Mit den Fachbegriffen habe er immer noch seine Probleme, so Carstensen, er freue sich aber sehr, dass die Jugendlichen jetzt einen attraktiven Treffpunkt hätten. Ganz besonders stolz ist der Bürgermeister auf das Engagement seiner jungen Mitbürger. „Der Antrag war anfangs nicht unumstritten, wurde dann aber einstimmig bewilligt“, so Carstensen. Dass sich das Projekt so erfolgreich umsetzen ließ, ist keinesfalls selbstverständlich. Um ihrem Wunsch nach dem Skatepark Ausdruck zu verleihen, starteten Daniel Clausen sowie Lennart und Morten Schwerin eine Unterschriftenaktion. Nachdem sie von dem Dorfbewohnern grünes Licht erhalten hatten, gingen sie in die Gemeinderats-Sitzung, um einen entsprechenden Antrag zu stellen.

Für alle Sorgen der Anwohner, wie etwa die Lärmbelästigung oder mögliche Konflikte mit dem ebenfalls auf dem „Dörplotten“ stattfindenden Ringreiten, wurden passende Lösungen gefunden. Der Boden des Skateparks etwa ist aus Beton, da so der Geräuschpegel niedrig gehalten wird. Zum Skaten, das konnten die Jugendlichen schnell feststellen, eignet sich der Untergrund sehr gut. Die Lage am Rand des Dorfplatzes und ein Zaun tragen dazu bei, dass die Skater ihren Treffpunkt nutzen können, ohne die Ringreiter zu stören. Abgeschlossen werden muss die Anlage nicht – Daniel und seine Freunde haben sich bereit erklärt, selbst regelmäßig nach dem Rechten zu sehen.

Für die Jugendlichen ist es eine positive Erfahrung, dass sich ihr Engagement gelohnt hat. Daniel gibt zu, dass es nicht immer einfach gewesen sei. „Aber wir sind am Ball geblieben und haben uns mit allem was wir hatten eingesetzt“, erzählt er stolz. Sogar an der Planung der einzelnen Hindernisse war er beteiligt, damit der Skatepark genau den Bedürfnissen der Olderuper Jugendlichen entspricht. Und auch der Naturschutz kommt nicht zu kurz: Gemeinsam mit der Jagdgemeinschaft Olderup werden sie Bäume auf einer Ausgleichsfläche pflanzen.

Für das Projekt war ursprünglich eine Gesamtinvestition von 45.791,20 € bei einer Netto-Förderung von 55% durch die AktivRegion Südliches Nordfriesland angesetzt. Tatsächlich ausgegeben wurden ca. 26.000 €.

Förderung LPLR alt