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Neue Integrierte Entwicklungsstrategie für AktivRegion Südliches Nordfriesland vorgelegt

Auf der 28. Vorstandssitzung ging es vor allem um die neue Integrierte Entwicklungsstrategie (IES).

Mildstedt Wenn es nach dem Vorstand der AktivRegion geht, sollen die Förderquoten für die EU-Förderperiode 2015-2023 erhöht werden. Auch private Projektträger sollen von besseren Möglichkeiten profitieren. Entsprechende Empfehlungen gab der Vorstand in seiner 28. Sitzung an die Mitgliederversammlung des Vereins.
 
Am Mittwoch, 10. September, wird die Mitgliederversammlung abschließend über die empfohlenen  Bewertungskriterien und Förderbedingungen entscheiden. Die möglichen Träger sollen in drei Gruppen unterteilt werden: Für öffentliche Projekte ist eine sechzigprozentige Förderung mit EU-Mitteln angedacht, das sind fünf Prozent mehr als in der vergangenen Förderperiode. Auch gemeinnützige Einrichtungen, beispielsweise Vereine und Verbände, können auf sechzig Prozent Unterstützung mit EU-Fördergeldern hoffen. Neu ist eine Unterscheidung bei privaten Antragstellern: Diese werden entsprechend ihrer Gemeinnützigkeit eingeordnet. Gemeinnützige Einrichtungen, beispielsweise Vereine und Verbände, können ebenfalls auf sechzig Prozent Unterstützung mit EU-Fördergeldern hoffen. Projekte sonstiger privater Träger sollen bis zu vierzig Prozent Förderung erhalten können. Dabei gilt für alle Träger gleichermaßen eine pauschale Deckelung von 100.000€ pro Projekt.
 
Dass die Projekte einen Beitrag zur Zielerreichung leisten ist Grundvoraussetzung für einen Beschluss des Vorstandes der AktivRegion und die Bewilligung durch das Landesamt. Entsprechend den vier Förderschwerpunkten des Landes – Klimawandel und Energie, Innovation und Wachstum, Nachhaltige Daseinsvorsorge und Bildung – hat das Südliche Nordfriesland ein Profil mit regionalen Kernthemen entwickelt. Dessen Umsetzung sollen alle zukünftigen Projekte, öffentliche wie private, unterstützen. Die sogenannte Integrierte Entwicklungsstrategie (IES) wurden in den vergangenen Monaten gemeinsam mit etwa 280 Beteiligten aus der gesamten Region erstellt. Der breite Beteiligungsprozess war ein wichtiger Faktor in diesem Prozess, soll die etwa 80 Seiten umfassende Strategie doch den Charakter und das Entwicklungspotenzial der Region abbilden. Bei erneuter Anerkennung als AktivRegion stehen dem Südlichen Nordfriesland bis 2023 etwa 2,86 Mio. Euro Fördergelder zur Verfügung.
 
Neben dem Hauptthema – der Strategie – stand die Änderung des Projekts „Touristische Gestaltung der Freifläche am Tönninger Badestrand“ auf der Tagesordnung. Das Vorhaben soll erweitert werden, sodass es für Familien und Senioren noch attraktiver wird. Dafür sollen Sportgeräte angeschafft werden, die für beide Zielgruppen besonders geeignet sind. Mehrkosten entstehen dadurch nicht.
 
Ein neues Mitglied im Vorstand der LAG AktivRegion Südliches Nordfriesland wurde mit der Diakonie Eiderstedt begrüßt.