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MarktTreff ist ein neuer Anfang

Mit dem ersten Spatenstich ist der symbolische Grundstein für das AktivRegion-Projekt „Inne Meern“ gelegt.

Legten beim ersten Spatenstich Hand an (v.l.n.r.): Ingo Schallhorn (CDU), Dieter Noroschadt (WGH), Gerald Grimmer (CDU), Bürgermeisterin Anne Riecke (FDP) und die Architekten Peter Schoof und Thomas Schmidt.
Legten beim ersten Spatenstich Hand an (v.l.n.r.): Ingo Schallhorn (CDU), Dieter Noroschadt (WGH), Gerald Grimmer (CDU), Bürgermeisterin Anne Riecke (FDP) und die Architekten Peter Schoof und Thomas Schmidt.

„Es ist ein neuer Anfang“, das machte Anne Riecke gleich zu Beginn der Feierlichkeiten deutlich. Der geplante MarktTreff „Inne Meern“ sei eine große Chance, wieder mehr Leben in den Ortsmittelpunkt zu bringen. Mit dem ersten Spatenstich wurde der symbolische Grundstein für das Kultur- und Veranstaltungszentrum gelegt. Neben den Beteiligten fanden sich auf der planierten Baufläche auch zahlreiche interessierte Bürger ein.

Der gleich hinter dem Bauzaun stehende Bagger ließ erahnen, dass hier in den kommenden Monaten etwas entstehen soll. Die schweren Jacken der Feuerwehrkapelle rückten aber auch einen Unsicherheitsfaktor – zumindest, was die Dauer des Vorhabens angeht – in den Vordergrund: Der nahende Winter könnte den Zeitplan für die Bauarbeiten am neuen MarktTreff durchaus beeinflussen. Das machte auch Anne Riecke klar, die sich nach der musikalischen Begrüßung der Freiwilligen Feuerwehr an die Anwesenden wandte. Es sei eine sportliche Herausforderung, die aber zu schaffen sei. Im Frühjahr 2015 soll das Richtfest und im Sommer die Eröffnung gefeiert werden. In den nächsten Tagen werden die Grundleitungen gelegt.

Der geplante MarktTreff hat eine große Bedeutung für Hennstedt und die umliegenden Gemeinden. Hier soll nicht nur eine Gastronomie mit Saalbetrieb und Hotelzimmern entstehen, sondern – ganz im Sinne des MarktTreff-Konzeptes – ein Ort der Begegnung und des Austausches für die Bürger. Von diesen wie auch von allen Beteiligten wünschte sich Riecke, das Kultur- und Veranstaltungszentrum mit Leben zu füllen. Unter anderem muss noch die Auswahl unter zahlreichen Bewerbern für den Betrieb gefällt werden. Wichtig sei bei allem praktischen Nutzen auch der ideelle Grundgedanke, so Riecke. Schließlich gehe es darum, die Dorfgemeinschaft zu stärken. Den Anspruch, einen neuen Ortsmittelpunkt zu schaffen, unterstreicht auch der plattdeutsche Name „Inne Meern“.

Klaren Zuspruch hat das Projekt vom Gaststättenverband erhalten: Der DEHOGA hat sich bereits während der Planungsphase klar dafür ausgesprochen und die Zusammenarbeit mit der Gemeinde gelobt. Ein wichtiges Kriterium für die Förderung von MarktTreffs mit EU-Mitteln ist, dass diese keine Konkurrenz zu bestehenden Angeboten darstellen. Die Fördersumme für das Großprojekt ist nicht unbedeutend: Das Projekt „Veranstaltungs- und Kulturzentrum Hennstedt“ wird von der AktivRegion Eider-Treene-Sorge mit 692.660€ (55% der förderfähigen Nettokosten) unterstützt.