Eider-Treene-Sorge GmbH
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Einsatz für den Tourismus im Binnenland

Sonne tanken in der Flusslandschaft: Der neue Strandkorb wirbt bei Kreuzfahrern für die Region.

Wirbt für die Region: Der neue Strandkorb im Eider-Treene-Sorge-Look.
Wirbt für die Region: Der neue Strandkorb im Eider-Treene-Sorge-Look.

Erfde/Kiel Einfach mal zurücklehnen, die Sonne genießen und die Seele baumeln lassen – dass das nicht nur auf einer Kreuzfahrt, sondern auch im Binnenland hervorragend möglich ist, sollen Touristen demnächst am neuen Besucherpavillon des Kieler Ostuferhafens erfahren. Der Botschafter: Ein Strandkorb im Anstrich der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge, der bei der Stiftung Mensch in Meldorf gefertigt wurde.
 
„An unseren Flüssen können sich Gäste perfekt vom stressigen Alltag erholen – mit dem Strandkorb als Inbegriff des Urlaubsgefühls wollen wir diese Menschen besser erreichen“, erklärt Yannek Drees von der Eider-Treene-Sorge GmbH den Einsatz des Werbemittels. Daher, so Drees, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit von Entwicklungsagentur und Region, habe er sich sehr über das Angebot der Port of Kiel GmbH  gefreut, den Korb im neuen Besucherpavillon am Kieler Ostufer aufzustellen. Jedes Jahr machen dort 21 Kreuzfahrtschiffe fest. Das bedeutet, dass tausende Menschen den Korb sehen und in den darin ausgelegten Broschüren blättern, um sich die Wartezeit zu vertreiben.
 
Großen Wert hat die Agentur mit Sitz im beschaulichen Bargen an der Eider auf regionale und sozial verträgliche Produktion gelegt. Die Strandkörbe der Meldorfer Stiftung Mensch – hier das Modell ‚Hebbel‘ – werden von Menschen mit Behinderungen gefertigt. „Das Konzept kommt uns sehr entgegen“, bekennt Geschäftsführer Karsten Jasper. „Der Auftrag bietet Menschen in der Region einen sicheren und erfüllenden Arbeitsplatz, für die es anderswo nicht selbstverständlich ist“, so Jasper,  „und der Korb ist wirklich exzellent verarbeitet. Besser könnten wir die Region nicht bei Touristen bewerben.“ Neben dem Einsatz in Kiel soll er auch bei eigenen Veranstaltungen wie dem Regionaltag am 1. Mai 2016 Werbung für die Flusslandschaft machen.
 
Momentan steht der Strandkorb noch im Bargener Stapelholm-Huus und wartet auf den Transport nach Kiel. Wenn es nach Drees ginge, könnte er hier auch stehen bleiben. „Dass er schön anzuschauen ist, wusste ich ja, dass er aber auch noch so gemütlich ist, hatte ich nicht erwartet“, sagt Drees mit einem Schmunzeln. „Der Nutzen in Kiel ist natürlich groß, aber es gibt schlechtere Bedingungen für die Mittagspause!“ Im gemütlichen Strandkorb mit Blick auf die Störche hinter dem Haus – eine angenehme Vorstellung.
 
Dass Drees und seine Kollegen bald wieder einen der ansprechenden Werbeträger im Haus stehen haben, ist gar nicht so unwahrscheinlich – denn Geschäftsführer Karsten Jasper gefällt er: „Wenn die Resonanz in Kiel gut ist, sollten wir über weitere Einsatzorte für Strandkörbe nachdenken“, so Jasper.