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Vorstand besichtigt Projekt „Stellplatz Halbmond“

In der 2. Vorstandssitzung werden vier neue Projekte beschlossen.

Wohnmobilstellplatz

Friedrichstadt 25.08.2015 Viele Besucher ohne Reisemobil tummelten sich am Dienstag auf dem Wohnmobilstellplatz Halbmond. Der Grund: Anlässlich ihrer Vorstandssitzung besuchte die AktivRegion Südliches Nordfriesland den Stellplatz als beispielhaftes Projekt. Vor der Besichtigung wurden vier neue Projekte beschlossen: ein Anbau für das Dorfgemeinschaftshaus Drage, die Umsetzung eines Marketing- und Sponsoringkonzepts für eine neue Orgel in der St. Marienkirche Husum, eine Schulhofumgestaltung in Garding zu einem einrichtungsübergreifenden Treffpunkt und eine neue Homepage für den Verein

Damit der Entwicklungsprozess der AktivRegion erfolgreich wird, sollen möglichst viele Menschen darin eingebunden werden. Das fordert Einsatz, denn wer im Vorstand tätig ist, wird auf 3 Jahre gewählt und muss sich erst einmal mit den Abläufen und der EU-Förderung vertraut machen. Damit alle die neuen Ziele und die Vereinsarbeit kennenlernen, waren zu dieser Sitzung sowohl die Vorstandsmitglieder als auch deren Stellvertreter eingeladen. Entsprechend groß war mit 34 Personen die Beteiligung 

Die Sitzung war bereits die zweite in der neuen EU-Förderperiode, in der über Projekte beschlossen wurde. Dabei machte der Vorsitzende Claus Röhe gleich zu Beginn deutlich: „Es wird hier über die Unterstützung der AktivRegion bestimmt.“ Die für eine Förderung notwendige Antragstellung beim Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, so Röhe, könne voraussichtlich im September erfolgen. Grundlage für jeden Antrag ist die vorherige Zustimmung des Vorstands. 

Um die Vereinsarbeit für neue Mitglieder und Projektträger leichter zugänglich zu machen, soll eine neue Homepage entstehen. Die Seite hat das Ziel, potenzielle Projektträger auf dem Weg von der Idee zum Projekt zu begleiten. Der Vorsitzende Claus Röhe sagte: „Wir versuchen immer, die Vereinsarbeit transparenter zu machen und alle Menschen mit zu nehmen.“ Außerdem, so Röhe weiter, werde man großen Wert auf die Darstellung von Projektbeispielen legen. „Schließlich sind es gerade erfolgreiche Vorbilder wie der Stellplatz Halbmond, die zur Umsetzung eigener Ideen anregen.“ Diese Aufgabe sollte Inhaber Anja Andersen und Dieter Rathmann anschließend freudig annehmen – die Vorstandsmitglieder zeigten sich beeindruckt von den vielen Ideen, mit denen Andersen und Rathmann eine ganz neue Zielgruppe in die Holländerstadt locken.  

Nicht immer sind die investiven Projekte die mit der größten Wirkung: Die Husumer Kirchengemeinde St. Marien plant den Neubau einer Orgel, weil die bisherige nach Ausweis mehrerer Gutachten abgängig ist. Die Kosten des für das kirchliche Leben unentbehrlichen Instrumentes: stolze 1 Mio. Euro. „Nicht nur für die Kirchengemeinde, auch für die AktivRegion ist das zu viel“, weiß Regionalmanagerin Hanna Fenske, „aber durch die Unterstützung bei der Umsetzung des Marketing- und Sponsoringkonzepts können wir einen entscheidenden Beitrag leisten und schaffen ein Modellprojekt für großangelegte Finanzierungsvorhaben.“ Mit den veranschlagten Nettokosten von 20.000 Euro soll das nötige Geld auf innovative Weise eingeworben werben und der Prozess transparent dargestellt werden.  

Zwei weitere Projekte bewilligte der Vorstand: Das Drager Dorfgemeinschaftshaus soll einen Anbau bekommen, damit das bisherige Platzangebot weiter von den Bürgern genutzt werden kann. Hintergrund: Aus rechtlichen Gründen braucht die dort ansässige Feuerwehr separate Umkleideräume. Ohne Anbau müsste sie auf die derzeit gemeinschaftlich genutzten Räumlichkeiten zurückgreifen. Außerdem erwartet Drage sich vom Anbau Impulse für das Gemeindeleben. Eine ähnliche Wirkung soll auch die Umgestaltung des Schulhofs der Theodor-Mommsen-Schule Garding erzielen. Das Projekt verfolgt den Gedanken, eine Modernisierung mit der Öffnung für weitere Nutzergruppen zu verbinden. So soll der Schulhof zum Treffpunkt auch für Senioren, die nahe Kita und die Bücherei werden. Neue Inhalte haben sich bei einem ebenfalls vorgestellten Projekt aus Hattstedt ergeben, diese werden bis zur nächsten Sitzung im November eingearbeitet und das Projekt erneut vorgestellt.