Zur Startseite
Teaser

Mobil bleiben auf dem Dorf

Ämter der Eider-Treene-Sorge-Region gestalten Mobilität im ländlichen Raum gemeinsam.

Elektroautos könnten zukünftig ein Weg für die Mobilität auf dem Land sein.
Elektroautos könnten zukünftig ein Weg für die Mobilität auf dem Land sein.

Erfde-Bargen Wie kommen jüngere und ältere Bürger ohne eigenes Auto auch zukünftig zum Arzt, zum Supermarkt oder zum Sport? Auf diese Fragen will der Kommunalverbund Antworten vor Ort finden.

Die sieben Ämter möchten die Mobilität im ländlichen Raum möglichst mit einem Pilotprojekt weiterentwickeln. Zu diesem Zweck trafen sich zum zweiten Mal Vertreter von Nah.SH, Kreisen, Ämtern und AktivRegionen beim Arbeitskreis Mobilität im Bargener Stapelholm-Huus. Mit Hilfe von externen Beratern soll ein ämter- und kreisübergreifendes Mobilitätskonzept entwickelt werden, dass über die Nationale Klimaschutzinitiative und die AktivRegion Eider-Treene-Sorge gefördert wird. Ziel ist die langfristige, klimaschonende Verbesserung von Mobilität im ländlichen Raum.

Stefan Ploog, Leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Kropp-Stapelholm, erklärt, warum die Region diesen Weg beschreitet: „Uns ist klar, dass wir nicht mehr öffentlichen Nahverkehr in den ländlichen Raum bekommen werden“, so Stefan Ploog. „Deshalb suchen wir nach Lösungen, wie unsere Bürger auch in Zukunft ohne eigenes Auto von a nach b und von b nach a kommen.“ Geradevor dem Hintergrund des demografischen Wandels, so Ploog weiter, sei dies eine zentrale Herausforderung für die Kommunen.

Um die regionalen Bus- und Schienenstrecken sinnvoll mit dem ländlichen Raum zu vernetzen, soll ein Fokus auf alternativen klimaschonenden Mobilitätsformen liegen. So werden im Konzept unter anderem bisherige Ansätze wie Dorfautos, Bürgerbusse und Carsharing in Kombination mit dem ÖPNV (Öffentlichen Personennahverkehr) betrachtet.

Ein Planungsbüro soll in Zusammenarbeit mit einer regionalen Lenkungsgruppe die Möglichkeiten und Chancen für eine neue Mobilitätskultur im ländlichen Raum eruieren. Dies beinhaltet die Entwicklung des Konzeptes unter breiter Bürgerbeteiligung in den beteiligten Ämtern sowie die Finanzierbarkeit.