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Anerkennung der FLAG rückt näher

Noch in diesem Jahr soll die Lokale Aktionsgruppe Fischerei im Südlichen Nordfriesland anerkannt werden.

Die Kutter des Fischwirtschaftsgebiets Tönning gehen am Eidersperrwerk vor Anker.
Die Kutter des Fischwirtschaftsgebiets Tönning gehen am Eidersperrwerk vor Anker.

Ist dies der Fall, stehen den drei Fischwirtschaftsgebieten Husum, Tönning und Nordstrand bis 2020 knapp 280.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

Bald können wohl die ersten Projekte eine Förderung erhalten, das wurde auf der ersten Sitzung des Arbeitskreises Fischerei deutlich. Nach Anerkennung der FLAG (Fisheries Local Action Group = Lokale Aktionsgruppe Fischerei) durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume ist hierzu noch ein positiver Beschluss durch die stimmberechtigten Mitglieder des Arbeitskreises nötig. Stimmen diese einem Projektantrag zu, winken Mittel aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF). Neben lokalen Maßnahmen werden auch solche von landesweiter Bedeutung mit Mitteln aus dem EMFF gefördert. Darüber entscheiden die FLAGS in Schleswig-Holstein gemeinsam.

Im Südlichen Nordfriesland wurden drei thematische Schwerpunkte ausgearbeitet: Steigerung der Wertschöpfung und Differenzierung der Einnahmequellen von Fischern, Erlebnis- und Kulturangebote für Einheimische und Touristen sowie Naturschutz und Fischerei. Letzterer soll Geld für Ideen zur Verfügung stellen, die zwischen beiden Parteien vermitteln und so eine nachhaltige Fischerei stärken.

Interessierte sind jederzeit willkommen, in der FLAG mitzuwirken, Projekte zu entwickeln und an den Sitzungen teilzunehmen.


Die Teilstrategie Fischerei der Fischwirtschaftsgebiete Husum, Tönning und Nordstrand finden Sie hier. Die Geschäftsordnung können Sie hier einsehen und herunterladen.