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Minister belohnt gute Zusammenarbeit

Reinhard Meyer erkennt Region als LTO an

Erwarten von der Anerkennung einen Schub für den Tourismus: Karsten Jasper, Marianne Budach.
Erwarten von der Anerkennung einen Schub für den Tourismus: Karsten Jasper, Marianne Budach.

Tarp Hoher Besuch in der Tourist Information Grünes Binnenland: Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer überreichte in Tarp die Urkunde für die Lokale Tourismusorganisation (LTO) Eider-Treene-Sorge/Grünes Binnenland.
Marianne Budach von der Gebietsgemeinschaft Grünes Binnenland e.V. und Karsten Jasper von der Eider-Treene-Sorge GmbH nahmen sie freudig entgegen, schließlich hat die Anerkennung neben der Würdigung der eigenen Arbeit ganz praktische Vorteile. Einerseits wird die Position gegenüber den umliegenden Regionen und dem Landesmarketing der TA.SH gestärkt, andererseits ist die Anerkennung Grundbedingung für Fördermittel des Landes. Kommunen können nur dann auf Landesmittel für touristische Projekte hoffen - etwa für Infrastrukturprojekte -, wenn sie Mitglied einer LTO sind.

Dass es mit der Anerkennung geklappt hat, ist den vereinten Anstrengungen beider Organisationen zu verdanken. Vorausgegangen war ein Termin im April bei der Eider-Treene-Sorge GmbH in Bargen. Hier hatten Marianne Budach und Karsten Jasper beim Minister und der Leiterin des Tourismusreferats, Kerstin Ehlers, anschaulich für die Anerkennung der Region geworben. Obwohl einige Kriterien nicht erfüllt werden können, hatte sich Meyer schon damals von der Zusammenarbeit und innovativen Projekten beeindruckt gezeigt.

In Tarp machte Minister Meyer machte jetzt deutlich, warum das Ministerium eine Ausnahmeentscheidung gefällt hat: „Zunächst einmal: Wir haben klare Kriterien für die Anerkennung als Lokale Tourismusorganisation“, so Meyer. „Aber all das hat seine Grenzen, zum Beispiel bei der Ausdehnung der Gebiete.“ Auch wenn einzelne Kriterien wie die geforderten Bettenzahlen nicht erfüllt würden, so der Minister weiter, müsse die gute Arbeit in der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge honoriert werden. Diese stehe als LTO nun auch offiziell auf Augenhöhe mit anderen Destinationen.

„Die gute Zusammenarbeit über viele Kommunen und vier Landkreise hinweg sind hier vorbildlich“, erklärte Meyer. Genau das sei das Ziel der Tourismusstrategie des Landes Schleswig-Holstein. Urlauber interessierten sich nicht für Kreisgrenzen, so der Minister weiter. Das in der Region überwundene Kirchturmdenken und deren starkes wie homogenes Auftreten seien deshalb ein wesentlicher Grund für die Entscheidung gewesen. Budach, Jasper und Wirtschaftsminister Meyer erwarten von der Anerkennung nach dem ADAC-Tourismuspreis 2015 einen weiteren Schub für den Tourismus in der Region.