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Hollingstedt als „Nordseehafen“ – Machbarkeitsstudie bewilligt

Das Projekt der AktivRegion Eider-Treene-Sorge Nordseehafen Hollingstedt – Machbarkeitsstudie wurde bewilligt.

Erfde/Bargen, 12.11.2010 - Die Gemeinde Hollingstedt bildete in der Wikingerzeit und v.a. seit dem 10. Jhd. als „Nordseehafen“ der Handelsplätze Haithabu und Schleswig eine wichtige Station auf dem Handelsweg zwischen dem Nord- und Ostseeraum. Von der Nordsee kommend fuhren Schiffe die Eider und Treene aufwärts bis nach Hollingstedt. Sie brachten Handelsgüter, die für Haithabu und Schleswig bestimmt waren.

Bei archäologischen Ausgrabungen in den Jahren 1995 und 1996 wurde der Schiffslandeplatz am Flussufer der Treene in Hollingstedt entdeckt. Seit dem 10 Jhd. wurde dieser genutzt und um das Jahr 1200 stark ausgebaut.

Die Gemeinde Hollingstedt und seine Einwohner sind sich dieser geschichtlichen und kulturellen Bedeutung bewusst und haben eine Arbeitsgemeinschaft gebildet, die sich seit vielen Jahren aktiv mit der Darstellung der geschichtlichen Entwicklung in der Gemeinde beschäftigen. Um das kulturelle Erbe eines, auf die Wikingerzeit zurückgehenden, Schifflandeplatzes am Ufer der Treene in Hollingstedt greifbar zu machen und touristisch in Wert zu setzen soll die Möglichkeit einer Rekonstruktion der mittelalterlichen Schiffslande – des „Nordseehafens Hollingstedt“ – anhand einer Machbarkeitsstudie geprüft werden. Hierfür liegt nun der Bewilligungsbescheid vor, so dass die Machbarkeitsstudie zeitnah durchgeführt werden kann.

Weitere Informationen zu dem Projekt erhalten Sie über Frau Hofmann.

Förderung LPLR alt