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Der Ministerpräsident zu Gast in Arlewatt

Der Ministerpräsident Peter Harry Carstensen besuchte die AktivRegion Südliches Nordfriesland in Arlewatt zu einem Bürgergespräch.

Bürgergespräch in Arlewatt

Im Rahmen einer Initiative des sh:z Verlages „AktivRegion 21“, werden innerhalb von zwei Jahren alle AktivRegionen Schleswig-Holsteins vorgestellt. Begleitend dazu besucht der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Peter Harry Carstensen die von der EU geförderten Regionen zu einem Bürgergespräch, das von dem sh:z-Redakteur und „AktivRegion 21“ Projektleiter Wolfgang Henze moderiert wird.

Die AktivRegion Südliches Nordfriesland war bereits die 13. AktivRegion, in der Peter Harry Carstensen zu Gast war. Nach der Auslobung eines Gastgeberwettbewerbs, entschied sich die Jury, zu der u.a. Vertreter der Staatskanzlei und des Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume gehörten, für die Bewerbung der kooperierenden Gemeinden Arlewatt, Horstedt und Olderup. Die Freude der Gastgeber war groß und das Willkommen sehr herzlich. „Ich freue mich, dass so viele Interessierte zu uns ins Dörfer-Gemeinschaftszentrum nach Arlewatt gekommen sind“, begrüßte Silke Clausen, Bürgermeisterin aus Arlewatt, die mehr als 130 Besucher. „Wir sehen das Bürgergespräch als Chance, den Einwohnern ein Dis-kussionsforum zu bieten und außerdem finden wir es schick, den Ministerpräsidenten bei uns begrüßen zu dürfen“, scherzte Clausen. Nach den herzlichen Auftaktworten und einem musikalischen Empfang des Ministerpräsidenten durch den Bläserchor, trat der Vorsitzende der AktivRegion Südliches Nordfriesland, Claus Röhe, ans Podium. „Mit dem EU-Förderprogramm AktivRegion nehmen wir die Aufgabe wahr, Förder-mittel zu akquirieren, die für eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes wichtig sind“, betonte Röhe.

Wie wichtig das Prinzip AktivRegion ist, unterstrich Ministerpräsident Carstensen in seiner plattdeutschen Ansprache. Vom Rednerpult wechselte der Ministerpräsident alsbald gemeinsam mit dem Moderator Henze auf die Bühne – die Fragerunde wurde eröffnet.
Es entstand eine diskussionsfreudige Debatte rund um die Themen Einzelhandel, den Ausbau der B5 und die Existenzängste der Kleinunternehmer. Viele Besucher wünschten sich einen Bürokratieabbau um so etwaige administrative Hürden leichter zu überwinden. Vor allem das Thema Kinder und Jugendliche rückte immer wieder in den Mittelpunkt der Diskussion. Angesichts der drohenden Schließung des Mädchentreffs in Ostenfeld, mangels einer weiteren Förderung aus Kiel, fragte Finn Babbe, Kreisjugendring Nordfriesland: „Was wird aus unserer Dorfjugend, wenn es keinen gemeinsamen Treffpunkt mehr gibt?“ Sparen sei notwendig, „angesichts der defizitären Haushaltslage, die wir haben“, entgegnete Carstensen. Trotzdem versprach er, sich in einem persönlichen Gespräch der Sache anzunehmen.

Alles in allem war das Bürgergespräch eine informative Veranstaltung, bei der nicht nur der Ministerpräsident die Bürger in der Region kennenlernte sondern auch Anregungen gegeben wurden und die Belange der Bürger auf offene Ohren stießen.

Förderung LPLR alt