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Ganzjähriges Flanieren auf neuen Wegen in der Hochdorfer Garten-Oase

Die AktivRegion Südliches Nordfriesland fördert die Wege im Hochdorfer Garten.

Eröffnung der Wege im Hochdorfer Garten

Die Wege im Hochdorfer Garten sind über das AktivRegionen-Programm gefördert worden und sind seit Juni für jedermann begehbar. Die Gemeinde Tating freut sich gemeinsam mit der Richardsen-Bruchwitz-Stiftung, die sich für den Erhalt und die Pflege des Gartens einsetzt.
Bäuerliche Gartenkultur in Schleswig-Holstein erleben geht fast nirgendwo besser als im Hochdorfer Garten in Tating auf Eiderstedt. Ein barocker Garten, der im 18. Jh. entstand, gesäumt von Lindenalleen. Haubarg, Schweizer Haus, Obstbaumquartiere und die künstliche Ruine bilden mit der Teichanlage ein einmalig malerisches Bild. Die Gesamtanlage, die unter Denkmalschutz steht, wurde in den letzten Jahren instand gesetzt. Eine unbedingt erforderliche Maßnahme stellte die Erneuerung der Wege dar, so dass diese auch in der nassen Jahreszeit problemlos betreten werden können. Da die Erneuerung rollstuhl- und behinderten-gerecht erfolgte, ist der barocke Garten für jedermann zugänglich, „gerade in Bezug auf den demographischen Wandel auf Eiderstedt ist das besonders wichtig“ betont Bürgermeister Peters. Die Gemeinde Tating tritt als Träger der Maßnahme auf, die über das AktivRegionen-Programm gefördert wurde. Die AktivRegion Südliches Nordfriesland freut sich, dieses Projekt finanziell mit 25.850 Euro der Gesamtkosten von 55.930 Euro unterstützen zu können.
“Die Tatinger freuen sich riesig über die Erneuerung, das kann man bereits jetzt beobachten“, so Gönna Peters vom Verwaltungsrat der Richardsen-Bruchwitz Stiftung. Egal ob fleißige Jogger aus dem Turnverein, Erholungssuchende, Verliebte oder Maler, der barocke Garten hat mit seinen klaren Linien für jeden etwas zu bieten. Dass der Garten in so wunderbarem Glanz erscheint ist nicht nur den Gemeindearbeitern zu ver-danken, die einmal wöchentlich die Beete pflege, „ohne unsere Ehrenämtler könnten wir als das hier nicht leisten“ bestätigt Hans-Georg Hostrup vom Verwaltungsrat der Richardsen-Bruchwitz Stiftung.
Der Hochdorfer Garten ist mehr als ein Gartendenkmal. Er ist ein Ort, der Touristen und Tatinger gleicher-maßen zusammenbringt und allen ein Stück Lebensfreude schenkt. it.

Förderung LPLR alt