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Landwirtschaftsministerin vom Leuchtturm-Projekt Kanu begeistert

Landwirtschaftsministerin Dr. Juliane Rumpf zeigt sich begeistert von ämterübergreifender Kooperation in dem Leuchtturmprojekt "Nachhaltige Entwicklung des Kanutourismus in der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge" der AktivRegionen Eider-Treene-Sorge, Südliches Nordfriesland und Hügelland am Ostseestrand.

Landwirtschaftsministerin begeistert von Kanuprojekt

Erfde/Bargen, 03.11.2010 – Was lange währt, wird endlich gut! Das gilt auch für die Entwicklung des Kanutourismus in der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge. Davon überzeugte sich auch die Landwirtschaftsministerin Dr. Juliane Rumpf in der vergangenen Woche im Stapelholm-Huus. Die mehr als dreijährige Kooperation der Ämter der Eider-Treene-Sorge Region mit den Akteure der Flusslandschaft bringt sowohl Ökologie und Ökonomie als auch soziale Aspekte miteinander in Einklang. Landwirtschaftsministerin Rumpf sagte: „Durch die Zusammenarbeit von Kommunen, Naturschützern und Partnern aus dem Tourismus sind die Voraussetzungen für einen attraktiven Kanutourismus in der Region geschaffen worden, die nur in diesem großen Verbund möglich sind.“ Ausreichende Informationen über die Regionalentwicklung in der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge erhielt die Ministerin vorab durch den Vorsitzenden der Eider-Treene-Sorge GmbH, Helmut Mumm und Geschäftsführer Karsten Jasper. Edgar Paulsen aus dem Amt Eggebek berichtete als Projektträger über das Vorhaben selbst: „Ich bin der Überzeugung, dass das Projekt wesentlich dazu beitragen wird, unsere Region noch weiter zusammenwachsen zu lassen“. 


Als eines von vier Kanurevieren und mit dem größten zusammenhängenden Gewässernetz in Schleswig-Holstein bietet die Flusslandschaft ideale Voraussetzungen für die Entwicklung eines naturverträglichen Kanutourismus. Dieses Potenzial hat auch der AktivRegionen Beirat von Schleswig-Holstein erkannt, als er das 700.000 € umfassende Projekt als landesweites Leuchtturmprojekt auswählte und einer 55%-igen Förderung zustimmte.
Regionalmanagerin Cornelia Saure betonte: „Es geht uns bei der Umsetzung vor allem um die Schaffung einer attraktiven Erholungsmöglichkeit für Einheimische und Urlauber“. „Im Mittelpunkt aller Maßnahmen steht die Verbesserung der Qualität und nicht der Quantität im Kanutourismus“, ergänzte Cornelia Saure.
In den kommenden zwei Jahren werden rund 40 Ein- und Ausstiegsstellen sowie Rastplätze in der gesamten Region für ein bequemes Paddeln auf den drei Flüssen sorgen. Und damit die Kanuten auch wissen, wo sie einsteigen dürfen, wird neben neuen Karten und Printmedien ebenso ein Besucherlenkungssystem („Gelbe Welle“) integriert. Neben all den Neuerungen steht auch immer der Naturschutz im Mittelpunkt. So werden an der oberen Treene vorhandene Einsatzstellen zurückgebaut und der Kanutourismus erst ab Langstedt entwickelt.
„Ich freue mich über so ein gelungenes Projekt und hoffe, dass dieses Beispiel Schule macht“, lobte die Ministerin die Beteiligten. „Vielleicht sieht man sich im nächsten Jahr beim gemeinsamen Paddeln wieder“, scherzte Edgar Paulsen zum Abschluss.