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Osteuropäische Delegation zu Gast in der Flusslandschaft

25-köpfige Delegation aus Weißrussland, Polen und Lettland informiert sich über Regionalentwicklung in der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge.

Osteuropäische Delegation

Czech! und Hallo! hieß es am 22. September im Stapelholm-Huus in Bargen/Erfde. Zu Gast war eine 25-köpfige Delegation aus Weißrussland, Polen und Lettland, die im Amt Nordsee-Treene auf Partnerbesuch in Deutschland waren. Rund 1300km reisten die Besucher an, um ein verlängertes Wochenende in der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge zu verbringen. Die Regionalentwicklung und erfahrene Akteure aus Deutschland kennenzulernen war Anlass für die weite Anreise.

Unter der Leitung von Horst Feddersen, Bürgermeister Rantrum, wurde nicht nur das Leuchtturm-projekt der AktivRegion Südliches Nordfriesland, die Osterhusumer Meierei, oder die HUSUM WindEnergy besucht, auch eine Stadtführung in Friedrichstadt sollte nicht fehlen. Mit dem Ziel sich über das EU-Programm AktivRegion zu informieren, kehrten die Gäste im Stapelholm-Huus, Sitz der Eider-Treene-Sorge GmbH, ein. Begrüßt wurden die Besucher von Herrn Mumm (Vorsitzender der Gesellschafterversammlung), Herrn Jasper (Geschäftsführer), Herrn Röhe (Vorsitzender AktivRegion Südliches Nordfriesland) und Frau Pfeiffer (Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume).

Was AktivRegion ist, wie Regionalentwicklung in der Flusslandschaft praktiziert wird und welche Projekte erfolgreich umgesetzt wurden, wurde den Gästen in verschiedenen Vorträgen vorgestellt. Die Entwicklung muss von unten initiiert werden, die Ideen sollen aus der Bevölkerung kommen. Eine Initiative aus der Region für die Region, darum geht es bei AktivRegion. Für dieses Vorhaben stehen jährlich bis zu 300.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Wie diese Mittel aktiv umgesetzt und investiert werden können, stellte Henriette Thomas, Regionalentwicklerin der AktivRegion Südliches Nordfriesland, vor. Vor allem die Themen Kanu und Wohnmobilstellplätze als Beispiele für mögliche Projekte nahmen die Delegierten interessiert auf. Ähnliche naturräumliche Gegebenheiten herrschen auch in den Heimatländern der Gäste und bieten Potenzial für ähnliche Projekte.

Ständiges Stimmengewirr untermalte die Vorträge. Emsig wurde von der Dolmetscherin Lucyna Lewczuk in die polnische Sprache übersetzt, untereinander halfen sich Polen,Weißrussen und Letten mit russischen Übersetzungen. „Selten ging es so lebendig und multikulturell bei uns in Bargen zu“, freute sich Jasmin Tarhouni von der Eider-Treene-Sorge GmbH.

Und weil auch der Besuch aus den osteuropäischen Nachbarstaaten sich über so viel schleswig-holsteinische Gastfreundlichkeit bei gleichzeitiger Interessenvermittlung freute, überreichte Jan Chomczuk, Büroleiter der Europaregion „Bialowieza Urwald“, den Mitarbeitern der Eider-Treene-Sorge GmbH polnische Spezialitäten und Andenken aus der Partnerstadt Hajnowka. „Wir freuen uns schon jetzt auf ein weiteres Treffen“, verabschiedete Karsten Jasper den internationalen Besuch.

Förderung LPLR alt