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Ergebnisse der Studie zur Weiterentwicklung des Tourismus im Binnenland liegt vor!

Marianne Budach stellt die Ergebnisse der Studie zur Weiterentwicklung des Tourismus im Binnenland vor.

Ergebnisse der Studie zur Weiterentwicklung des Tourismus im Binnenland

Im Rahmen einer Infoveranstaltung am 19. November 2009 in Schwabstedt wurden die Ergebnisse der Studie zur Weiterentwicklung des Tourismus im Binnenland präsentiert. Zur Veranstaltung geladen waren Vertreter aus Kommunen, Tourismusverbänden und weitere interessierte Akteure.

Der Tourismus im Binnenland Schleswig-Holsteins ist von kleingliedrigen Strukturen geprägt, was eine große Herausforderung für die Weiterentwicklung und Marktfähigkeit des Tourismus in der Region darstellt. Allerdings wurde in den vergangenen Jahren im Handlungsfeld Tourismus in der Flusslandschaft bereits viel bewegt. Im AK Tourismus arbeiten größere und kleinere touristische Partner erfolgreich zusammen. Erste Zusammenschlüsse und Kooperationen konnten durch den AK Tourismus in der Flusslandschaft auf den Weg gebracht werden und die Idee eines gemeinsamen Marketingbudgets für die Themen der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge war geboren.

Auf Landesebene fanden zeitgleich Bestrebungen statt, die lokalen Strukturen im Tourismus zu optimieren. Dies soll durch die Bildung sogenannter „Lokaler Tourismusorganisationen“ (LTOs) erfolgen, mit der Folge, dass die Beteiligung an einer LTO künftig die Voraussetzung für eine Projektförderung über das Zukunftsprogramm Wirtschaft des Landes Schleswig-Holsteins ist.

Begründet durch diese Vorgänge hat der Binnenland-Verband Schleswig-Holstein das Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH (N.I.T.) mit einer Untersuchung beauftragt. Ziel der Studie war es, die Möglichkeiten herauszufiltern, die für die Bildung Lokaler Tourismusorganisationen im Binnenland Schleswig-Holsteins bestehen.

Laut der Studie des N.I.T. ergeben sich demnach drei mögliche Entwicklungsalternativen für den Verbund Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge und Grünes Binnenland:

Alternative 1:    Fortsetzung des Ist-Zustandes bei Straffung der Strukturen.

Alternative 2:    Gründung einer festen Werbegemeinschaft, wobei eine gleichzeitige Teilnahme an weiteren Werbegemeinschaften bzw. LTOs von Landesseite nicht gewünscht ist.

Alternative 3:    Gründung einer LTO „Flusslandschaft / Grünes Binnenland“, wobei hierfür bestimmte Kriterien erfüllt werden müssen.

Die beiden Kernkriterien zur Bildung einer LTO sind die „Homogenität“ des Raumes und die „Marktfähigkeit“. Ersteres wird durch den angedachten Kooperationsraum erfüllt. Der Erfüllungsgrad des Kriteriums „Marktfähigkeit“ liegt derzeit bei rund 80% der geforderten Kapazitäten und Budgets.

Ziel der Veranstaltung war es, über diese Ergebnisse der Untersuchung zu informieren, die möglichen Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen und eine Diskussion über die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit im Tourismus anzuregen.

In der ersten Jahreshälfte 2010 sollen die Ergebnisse ausgiebig mit kommunalen Vertretern und den Tourismusverbänden der Region diskutiert werden.

dfsa
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