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11. - Tischlereimuseum Jacob Hansen Friedrichstadt

Im Rahmen des Projektes wurde ein Museumskonzept entwickelt und in die Praxis umgesetzt. Im Museum arbeitet außerdem ein Restaurator und führt der interessierten Öffentlichkeit die historischen Werkzeuge und Maschinen vor und erklärt deren Gebrauch.

Tischlermuseum

Als der Tischlermeister Jacob Hansen im 92. Lebensjahr verstarb, hinterließ er in der Altstadt von Friedrichstadt eine Werkstatt, wie sie kaum ein zweites Mal in Schleswig-Holstein zu finden ist. Die historische Tischlerwerkstatt stammt aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen und wurde mittlerweile unter Denkmalschutz gestellt. Der Förderverein Tischlereimuseum Jacob Hansen Friedrichstadt e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses einzigartige Beispiel eines Tischlereibetriebes zu erhalten und als „arbeitendes“ Museum der Öffentlichkeit und der Fachwelt zugänglich zu machen.

Im Rahmen des Projektes wurde ein Museumskonzept entwickelt und in die Praxis umgesetzt. So wurden Informationstafeln denkmalgerecht angebracht, welche die Besucher über die Ausstellungsgegenstände informieren. Im Museum arbeitet außerdem ein Restaurator und führt der interessierten Öffentlichkeit die historischen Werkzeuge und Maschinen vor und erklärt deren Gebrauch. In diesem Sinne soll die Arbeit des Jacob Hansen in die heutige zeit fortgeführt werden.

Durch die unermüdliche Arbeit des Fördervereins und die finanzielle Unterstützung im Rahmen zwei weiterer LEADER+ Projekte, konnte das Museum kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Projektziele:
•    Erhalt des kulturellen Erbes, insbesondere des Handwerkes
•    Aufbau und Betrieb eines Tischlereimuseums
•    Förderung der Identitätsfindung durch Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte
•    Förderung des Tourismus durch Darstellung der Geschichte der historischen Stadt

Projektträger: Stadt Friedrichstadt

Ansprechpartner: Tischlereimuseum Friedrichstadt; www.tischlereimuseum-friedrichstadt.de

Infos unter: www.tischlereimuseum-friedrichstadt.de

Projektlaufzeit: Juni 2003 bis Juni 2004

Gesamtinvestition: 46.000 €; 50% EU-Förderung