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23. - Restaurierung des Geschlechterfriedhofes Lunden

Diese gesamte Anlage - einmalig in Europa – wurde im Rahmen des Projektes für den Tourismus erlebbar hergerichtet. Es wurden Wegeverbindungen zu den einzelnen Grabanlagen hergestellt und die historischen Stelen und Grabsteine nach den Vorgaben des Denkmalschutzes von Moosen und Algen befreit.

Geschlechterfriedhof

Der Geschlechterfriedhof in Lunden umgibt die St. Laurentius-Kirche; er ist eines der eindrucksvollsten Gräberfelder Schleswig-Holsteins und ein Denkmal der freien Dithmarscher Bauernrepublik. Auf dem Friedhof, mit seinen meist aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammenden Grabmalen befinden sich hohe Stelen (aufrecht stehende Steine) aus Sandstein, sowie einige Gruftkeller, die sich unter großen Sandsteinplatten befinden. So wie in Ägypten Könige und hohe Persönlichkeiten in Grabgewölben innerhalb der Pyramiden ihre letzte Ruhestäte fanden, befinden sich in Lunden gemauerte Grabgewölbe als letzte Ruhestätte der einzelnen Familienverbände (Geschlechter).

Diese gesamte Anlage - einmalig in Europa – wurde im Rahmen des Projektes für den Tourismus erlebbar hergerichtet. Es wurden Wegeverbindungen zu den einzelnen Grabanlagen hergestellt und die historischen Stelen und Grabsteine nach den Vorgaben des Denkmalschutzes von Moosen und Algen befreit. Informationstafeln, eine Infobroschüre und eine kleine Ausstellung in der Kirche runden die Maßnahme ab. Mit der Umsetzung der baulichen Maßnahmen wurde das Jugendaufbauwerk in Lunden betraut.

Im Rahmen von zwei Folgeprojekten, die ebenfalls über LEADER+ gefördert wurden, wurden die historische Friedhofsmauer sowie andere denkmalgeschütze Bauwerke restauriert und in das touristische Gesamtkonzept eingebunden.

Projektziel:
•    Erhalt der historischen, kulturell wertvollen und einzigartigen Anlage
•    Touristische Erschließung des Geschlechterfriedhofs Lunden
•    Einwicklung eines weiteren touristischen Bausteines am Eider-Treene-Sorge Radweg

Projektträger: Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Lunden

Ansprechpartner: Pastor Kirchengemeinde Lunden

Projektlaufzeit: Oktober 2005 bis Mai 2008

Gesamtinvestition: 290.000 €; 50% EU-Förderung