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37. - Förderung der Reetkultur vom Anbau bis zum Dach

Bereits in einem ersten LEADER+ Projekt wurde der Anbau von heimischen Reet in der Flusslandschaft gefördert. In diesem Folgeprojekt wurde auf den Erkenntnissen des ersten Projektes aufgebaut, um den Reetanbau in der Region weiter zu fördern.

Reet

In der Eider-Treene-Sorge Region wird seit hunderten von Jahren Reet als Bedachungsmaterial geschnitten und als Dachdeckerreet genutzt. Diese Region ist bis heute, wegen der vielen Niedermoorflächen, ein idealer Standort für Schilf. Auch heute ist die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung dieser Region als Reetanbaugebiet von Bedeutung.

Bereits in einem ersten LEADER+ Projekt wurde der Anbau von heimischen Reet in der Flusslandschaft gefördert. In diesem Folgeprojekt wurde auf den Erkenntnissen des ersten Projektes aufgebaut, um den Reetanbau in der Region weiter zu fördern. Ein wesentlicher Schwerpunkt des Projektes, insbesondere vor dem Hintergrund vorzeitigen Zersetzung der Reetdächer, lag in der Öffentlichkeitsarbeit. So wurden Reetdachbesitzer unabhängig und fachkompetent zur Pflege und zum Erhalt ihres Daches beraten. Weiterhin wurde im Rahmen des Projektes eine umfassende Broschüre veröffentlicht, eine Homepage sowie ein Reet-Infopfad in Schwabstedt und Fünfmühlen eingerichtet.

Projektziele:
•    Stärkung und Ausbau der Wirtschaftskraft
•    Förderung der regionalen und ökologischen Reetproduktion
•    Förderung der traditionellen Verarbeitung von Reet zu Reetdächern
•    Erhaltung von kulturellem Erbe
•    Netzwerkbildung (Landwirtschaft, Handwerk, Behörden, Tourismus, Privatpersonen)

Projektträger:  Amt Stapelholm

Ansprechpartnerin: Stefanie Tschoeltsch, Verein zur Förderung der Kulturlandschaft e.V.

Projektlaufzeit: März 2007 bis Mai 2008

Gesamtinvestition: 41.000 EUR; 50 % EU-Förderung