Zur Startseite
 
 

50. - Geschlechterfriedhof Lunden – Restaurierungsarbeiten an der Friedhofsanlage und Kirche

Auf dem Friedhof befinden sich hohe Stelen aus Sandstein, sowie einige Gruftkeller, die sich unter großen Sandsteinplatten befinden. Auf diesen Platten findet man viele Inschriften, Reliefs und alte Geschlechterwappen. Der Geschlechterfriedhof ist kulturgeschichtlich gesehen ein Novum, denn zu jedem Grab gehörte ein Hof. Im Rahmen dieses Projektes wurden weitere Rekonstruktions- und Sicherungsarbeiten durchgeführt.

Geschlechterfriedhof

Der Geschlechterfriedhof in Lunden umgibt die St. Laurentius-Kirche; er ist eines der eindrucksvollsten Gräberfelder Schleswig-Holsteins und ein Denkmal der freien Dithmarscher Bauernrepublik. Auf dem Friedhof, mit seinen meist aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammenden Grabmalen befinden sich hohe Stelen (aufrecht stehende Steine) aus Sandstein, sowie einige Gruftkeller, die sich unter großen Sandsteinplatten befinden. Auf diesen Platten findet man viele Inschriften, Reliefs und alte Geschlechterwappen. Der Geschlechterfriedhof ist kulturgeschichtlich gesehen ein Novum, denn zu jedem Grab gehörte ein Hof.

Bereits in zwei LEADER+ Projekten wurde der Geschlechterfriedhof restauriert, die Gräberfelder für Besucher mit Informationstafeln versehen und eine kleine Ausstellung in der Kircher errichtet. Im Rahmen dieses dritten Projektes wurden weitere Rekonstruktions- und Sicherungsarbeiten durchgeführt.

Das Gesamtprojekt wurde in folgende Teilprojekte gegliedert:

•    Restaurierung der Seckens-Gruft
•    Restaurierung der Sulemannengruft
•    Restaurierung des Eingangsportals des Geschlechterfriedhofs
•    Restaurierung der Kircheneingangstüren
•    Restaurierung des Wappens der Ebbingmannen

Projektziele:
•    Steigerung des Erlebniswertes des Geschlechterfriedhofes in Lunden für Besucher
•    Verbesserung der touristischen Inwertsetzung durch Restaurierung von Bestandteilen der Gesamtanlage
•    Sicherung des kulturellen Erbes Dithmarschens und der Flusslandschaft

Projektträger: Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Lunden

Ansprechpartner: Pastor der Kirchengemeinde Lunden

Projektlaufzeit: Juni 2008 – August 2008