Zur Startseite
Teaser

G07 - Optimierung Kreisradwege Nordfriesland

Die Bestandserfassung des Wegenetzes und der Aufbau eines einheitlichen Katasters sind Inhalt des Projekts Optimierung Kreisradwege Nordfriesland.

kreisradwege Nordfriesland

Der Kreis Nordfriesland hat Kreisradwegenetze, die nach dem Erlass „Radwegeweisung in Schleswig-Holstein“ des MLUR von 1999 ausgeschildert wurden. Darüber hinaus gibt es regionale Routen sowie Gemeinderouten, die i.d.R. unabhängig von den Kreisnetzen verlaufen und oft ein eigenes Beschilderungssystem haben. Des Weiteren liegen landesweit in den Kreisen verschiedene Wegweisungskataster vor, die z.T. nicht fortschreibungsfähig sind, da sie z.B. nur in Papierform vorhanden sind. Die Dienststellen würden eine einfach zu bedienende Katastersoftware begrüßen. Auch eine aus radtouristischer Sicht GPS-fähige Digitalisierung interessanter Punkte fehlt und die vorhandene Infrastruktur bedarf einer Modernisierung.

Die AktivRegionen Eider-Treene-Sorge, Nordfriesland Nord, Südliches Nordfriesland und Uthlande liegen geographisch in bzw. tangieren den Kreis Nordfriesland. In ihren jeweiligen „Integrierten Entwicklungsstrategien“ haben sich die AktivRegionen das Ziel einer engen Kooperation gesetzt und der Themenbereich „Radfahren“ ist als wichtiges Thema für die AktivRegionen benannt. Daher eigenen sie sich sehr gut für das Kooperationsprojekt „Bestandsaufnahme, Modernisierung und Optimierung der Kreisradwege und Rundrouten im Kreis Nordfriesland“, um so eine zentrale Lösung über die Regions- und Kreisgrenzen hinweg zu ermöglichen. Die Beantragung Projektes erfolgte über den Kreis, um sicher zu stellen, dass die späteren Nutzer der Kataster (die Landkreise), in direkter Verbindung zum Auftragnehmer stehen.

Inhalt des Projekts und die wichtigsten Projektaktivitäten der Zusammenarbeit sind die Bestandserfassung des Wegenetzes und der Aufbau eines einheitlichen Katasters.

Dabei umfasst das Projekt folgende Bausteine:

  • Verknüpfung der Entwicklungsstrategien der beteiligten AktivRegionen zum Thema Radfahren.
  • Befahren des Radwegenetzes und prüfen des Radwegezustandes sowie der Radwegebeschilderung.
  • Ableiten des Handlungsbedarfs für die Qualitätsverbesserung des Wegezustandes und Definition einer Prioritätenreihung zur Mängelbeseitigung.
  • Überprüfung der jetzigen Regelungen bezüglich der Radwegewartung und –beschilderung.
  • GPS-fähige Digitalisierung aller Strecken und interessanter Punkte entlang der Strecken.
  • Einführung einer neuen landesweit einheitlichen und einfacher zu bedienenden Katastersoftware, in Abstimmung mit der Landes Rad-AG
  • Einpflegen der erhobenen Daten in das neue Kataster
  • Ableiten von Empfehlungen für die zukünftige Arbeit sowie für eine radwegebegleitende Infrastruktur (z.B. Rastplätze)
  • Erarbeitung eines Konzeptes für die zukünftige Pflege des Radwegekatasters.


Projektziele:

  • die Qualität für den Radtourismus an der Westküste Schleswig-Holsteins zu erhöhen und langfristig zu sichern 
  • durch den weiteren Aufbau eines gemeinsamen und einheitlichen Radwegenetzes über die eigene Regionsgrenze hinaus sowie das Zurückgreifen auf den Nutzen und das Nutzen von vorhandenen Strukturen werden vorhandene Synergieeffekte nutzbar gemacht und neue Synergieeffekte geschaffen


Ergebnis ist ein überregionales und hochqualitatives Radwegenetz sowie ein einheitliches Kataster, das die Grundlage für das Erstellen von Maßnahmenprogrammen zur Erhaltung und zum Ausbau der Wegeinfrastruktur darstellt.


Projektträger: Kreis Nordfriesland

Ansprechpartner: Frank Ketter

Projektlaufzeit: September 2009 bis September 2010

Gesamtinvestition: 111.500,00 €; 55 % der Netto Kosten EU-Förderung

Förderung LPLR alt