Zur Startseite
Teaser

G34 - Spieltreff an der Schule

Die Öffnung des Platzes zur allgemeinen Nutzung bietet allen Kindern des Dorfes die Möglichkeit zur Spiel- und Freizeitgestaltung. Der im Schulgebäude integrierte Hort sowie die Kindergartengruppen sind ebenfalls zur Inanspruchnahme in der Lage und weiten dadurch ihre Angebote aus.

Spieltreff Schule

Der Schulverband Hattstedt mit den Verbandsangehörigen Gemeinden Hattstedt, Hattstedtermarsch und Wobbenbüll planen die Errichtung eines Spieltreffs / Spielplatz an der Schule in Hattstedt. Dieser Spieltreff soll ebenso als Dorfspielplatz dienen.

Mit ihrer Tradition sind Spielplätze Orte der tatsächlichen Begegnung für Kinder, Jugendliche, Eltern und weitere Erwachsene. Mit den direkten Kontakten in einer nicht organisierten Gestaltung einzelner Spielabläufe, bilden sie einen positiven Kontrast zu modernen Spiel- und Kommunikationsformen der virtuellen Computer- und Internetwelt.
Ihre Nutzung erfordert und bildet soziales Verhalten, sprachliches Miteinander und Kreativität in naturnaher Umgebung und bietet eine Möglichkeit zur Integration unterschiedlicher Gesellschaftsgruppen.

In diesem Sinne zielt die Neugestaltung der Jens-Iwersen-Schule und darüber hinaus zu einem Dorfspielplatz der Gemeinde Hattstedt und den umliegenden Gemeinden wie z.B. Wobbenbüll und Hattstedtermarsch. Mit dieser Absicht ist die Einbeziehung verschiedener Zielgruppen verbunden. So bietet dieser Dorfspielplatz den Schulkindern eine angemessene Entspannung in der unterrichtsfreien Zeit. Die Öffnung des Platzes zur allgemeinen Nutzung bietet allen Kindern des Dorfes die Möglichkeit zur Spiel- und Freizeitgestaltung. Der im Schulgebäude integrierte Hort sowie die Kindergartengruppen sind ebenfalls zur Inanspruchnahme in der Lage und weiten dadurch ihre Angebote aus. Bei entsprechender Gestaltung besteht die Möglichkeit Eltern und andere Erwachsene für diesen Ort als Treffpunkt anzusprechen.
Bei der Planung waren alle Kinder maßgeblich beteiligt. Anhand von Zeichnungen und Modellen konnten die Schüler ihre Vorstellungen artikulieren und entwickeln. Sie zeigten hierbei  großen Eifer und Fantasie sowie Ideenvielfalt. Zur Berücksichtigung der Interessen aller Beteiligter wird die Planung zur Umsetzung von einem Arbeitskreis begleitet.

Begründung:

  • Die Neugestaltung des Schulhofs hat eine positive Wirkung auf: die Schul- und Hortkinder, aber auch auf Jugendliche und junge Erwachsene aus der Gemeinde und den umliegenden Gemeinden.
  • Das Vorprojekt wurde in Zusammenarbeit mit Schülern, Lehrern, Eltern, Schulverbandsmitgliedern und Gemeindevertretern erarbeitet. Ein Arbeitskreis begleitet den Prozess.
  • Durch die Mehrfachnutzung unterschiedlicher Zielgruppen können Synergieeffekte entstehen. Des Weiteren ist das Projekt auf andere Gemeinden mit ähnlichen Voraussetzungen übertragbar.
  • Durch eine generationsübergreifende Nutzung werden ältere Menschen auch einbezogen, gewährleistet durch die Barrierefreiheit vor Ort
  • Dauerhafte Belebung des dörflichen Miteinanders und Ergänzung der kulturellen Angebote.
  • Durch diese Maßnahme wird das Freizeit-, Bildungs- und Kulturangebot im Ort und der Umgebung verbessert. Angebote für Jung und Alt sind weiterhin gesichert. Dieses Projekt leistet einen Beitrag zur dörflichen Lebensqualität.

Bei der Umgestaltung und Weiterentwicklung des Schulgeländes zu einem ansprechenden Dorfspielplatz wollen die Beteiligten aus dem Schulverband, Gemeinderat und die Elternschaft einen Beitrag zur Verbesserung und Zusammengehörigkeit, der Begegnung und des Zusammenlebens in der Gemeinde Hattstedt und der Umgebung leisten. 

Projektziele:

  • Neugestaltung des Schulhofes
  • Umgestaltung zum Dorfspielplatz à öffentlich für alle zugänglich!
  • Schaffung eines Treffpunktes für alle Generationen à Erhalt der Lebensqualität im Ort

Projektträger: Schulverband Hattstedt
Ansprechpartner: Christel Schmidt
Projektlaufzeit: Januar bis Juli 2011
Gesamtinvestition:  58.095,80 € (55 % Netto-Förderung)

Förderung LPLR alt