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G43 - Wasserspielplatz am Badestrand Tönning - Ein Erlebnisraum

Tönning ist in der außerordentlich glücklichen Lage direkt an der Eider zu liegen. Aus tourismuswirtschaftlicher Sicht ist es notwendig, den grünen Badestrand freizeit- und zielgruppengerecht, gerade auch für Familien mit Kindern, neu zu gestalten.

Wasserspielplatz am Badestrand Tönning

Der grüne Tönninger Badestrand hat in den 60er und 70er Jahren bei den Gästen regen Zuspruch gefunden, doch hat sich das Anspruchsverhalten der einzelnen Urlauberzielgruppen grundlegend geändert und ist auch heute noch einem Wandel unterlegen. Umso mehr ist es aus tourismuswirtschaftlicher Sicht notwendig, den grünen Badestrand freizeit- und zielgruppengerecht, gerade auch für Familien mit Kindern, zu gestalten.
Anhand der statistischen Gästezahlenentwicklung in Tönning ist ein Gefälle in der heimischen Tourismuswirtschaft deutlich zu erkennen.
Das Vorhalten von attraktiven Freizeitanlagen ist ein wesentlicher Bestandteil der werblichen Argumentation für einen Urlaub in Tönning an der Eider! Denn wenn Tönning schon in der außerordentlich glücklichen Lage ist, direkt an der Eider zu liegen, dann sollte auch ein Badestrand für den Urlauber geschaffen werden, der den Idealen von Strand und Urlaubsatmosphäre gerecht wird. Gerade die Erschließung der verlorengegangenen Urlaubszielgruppe „Familien mit Kindern“, gilt es aus touristischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht neu zu animieren. Der Wasserspielplatz ist ein wirksamer Baustein in dieser Hinsicht. Der gesamte Bereich des Wasserspielplatzes wird stufenweise angelegt. Dabei sollen über Steinsetzarbeiten eine Terrassierung erreicht werden. Mittels einer handbetriebenen Pumpe
können die Kinder Trinkwasser in ein Wasserbecken pumpen. Von diesem Becken aus kann das Wasser über zwei Wege geführt werden. Im Bereich der Goldwäscherinnen läuft das Wasser von Wasserbecken zu Wasserbecken und nimmt dabei seinen Weg „bergab“ bis es in einem Matschbecken mit Stauklappe gelangt. Wird die Stauklappe geöffnet kann das Wasser im Sand versickern bzw. in das Auffangbecken fließen. Zum anderen kann das Wasser vom Wasserbecken aus in eine Verteilerwanne mit drei Abflüssen laufen. Von dort fließt das Wasser über die gepflasterte und mit Spielsand versehene Fläche bergab und sucht sich dabei wie ein Fluss seinen Weg. Die einzelnen „Terrassenstufe“ sind mit Findlingen versehen um die das Wasser herum fließen muss. Außerdem kann das Wasser mit Hilfe von Wehren angestaut werden. Die Kinder sind beim Eindämmen der Wasserkraft momentaner Herr über das Element, beim Öffnen des Wehres können sie spielerisch die Wasserkraft erleben. Am Ende gelangt auch dieses Wasser in das Auffangbecken. Die Kinder haben die Möglichkeit mit Hilfe ihrer Muskelkraft das Wasser aus dem Auffangbecken über eine archimedische Schraube nach oben zu fördern und zurück in den Wasserlauf zu führen. Je nach Einstellung des Wippfluters läuft das Wasser erneut über die Goldwäscherrinnen oder über die Terrassenstufen und durch die Stauwehren erneut bergab in das Auffangbecken. Der Antrieb sämtliche Spielgeräte erfolgt durch Muskelkraft und nicht elektrisch.

Projektträger: Stadt Tönning
Ansprechpartner: Frau Dorothe Klömmer
Projektlaufzeit: 2011 bis 2012
Gesamtinvestition: 69.400 € (55 % Netto-Förderung)

Förderung LPLR alt