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Landschaftsgeschichte - die Sorge

Landschaftsgeschichte Sorge

Die Sorge ist der zweitgrößte Nebenfluss der Eider. Sie entspringt in den Hüttener Bergen und durchfließt langsam die flache Geest in moorigen Niederungen. Ihrer Wasserfarbe verdankt sie ihren Namen: Sorge bedeutet „die Schlammige“. Der Wasserbau an der Sorge hat eine lange Geschichte: Um neues Land zu gewinnen, wurde im 17. Jahrhundert der Verlauf der Sorge radikal verändert. Zwischen Meggerdorf und Meggerholm baute man einen Kanal – die „Neue Sorge“ – der die beiden Flüsse Sorge und Bennebek nach Süden in die Eider ableitete. So konnten der Börmer See und der Meggersee, ehemalige Flachseen, eingedeicht, entwässert und in landwirtschaftliche Nutzflächen umgewandelt werden. Vom einstigen Flusslauf ist noch die „Alte Sorge“, mittlerweile ein Stillgewässer mit charakteristischen Mäandern, übrig geblieben.
Mit dem Wasserbau wandelte sich die ehemals amphibisch geprägte Landschaft; Naturflächen wurden für die Landwirtschaft nutzbar gemacht.