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Naturschutz

Naturschutz in der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge

Unter Naturschutz versteht man alle Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung von wildlebenden Pflanzen und Tieren, ihrer Lebensgemeinschaften und ihren Lebensräumen.

Die Schutzziele werden im Bundesnaturschutzgesetz festgelegt. Insbesondere sollen

  • die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts erhalten,
  • die Regenerations- und nachhaltige Nutzungsfähigkeit der Naturgüter bewahrt,
  • die Tier- und Pflanzenwelt in ihren Lebensräumen geschützt,
  • die Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie der Erholungswert von Natur und Landschaft dauerhaft bewahrt

und so die Lebensgrundlage des Menschen und die Voraussetzungen für die Erholung von Natur und Landschaft nachhaltig gesichert werden.

Durch die Ausweisung von besonderen Schutzgebieten, die vor unerwünschten Veränderungen bewahrt werden, sollen in der Praxis Natur- und Artenschutz sowie der Schutz von natürlichen Lebensgemeinschaften und ihren Lebensräumen (den Biotopen) verwirklicht werden. Das ist eine Aufgabe, die angesichts der zunehmenden Bedrohung und des wachsenden Rückgangs von Arten und Habitaten immer wichtiger wird. Vogelschutz- und FFH-Richtlinien bilden europaweit das zusammenhängende ökologisches Netz von Schutzgebieten Natura 2000.Daneben zielt die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) darauf ab, alle Gewässer bis 2015 in einen guten ökologischen Zustand zu versetzen und das Grundwasser vor schädlichen Einflüssen zu schützen.

Für die Umsetzung der Naturschutzziele gibt es verschiedene Instrumente, wie den Vertragsnaturschutz - ein Instrument des freiwilligen Naturschutzes mit den Landbewirtschaftern oder die langfristige Sicherung der Flächen durch Grunderwerb/ langfristige Pacht für Zwecke des Naturschutzes.
Um die ökologische Situation auf diesen Flächen zu verbessern, werden dann Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen ergriffen - Naturschutz praktisch.