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Heide – Marktstadt im Nordseewind

Heide Marktplatz

An Schleswig-Holsteins Nordseeküste, auf etwa halbem Weg zwischen Hamburg und Sylt, liegt Dithmarschens Kreisstadt Heide.

Rundum den Markt
Heides geschichtsträchtiger Mittelpunkt gilt mit seiner Fläche von 4,7 ha als größter Marktplatz Deutschlands. Seit mehr als 500 Jahren findet hier jeden Samstagvormittag der traditionelle Wochenmarkt statt. Große und kleine Händler, darunter echte Dithmarscher Originale, sind hier zu finden. Vom heimischen Gemüse, über frischen Nordseefisch, dekorativem Kunsthandwerk, farbenfrohen Blumen und Kleidungstücken bis hin zu lebenden Kleintieren reicht das vielfältige Angebot, das sich dem Besucher präsentiert. Und überall hört man ein freundliches „Moin Moin“, das unverkennbar auf den hohen Norden schließen lässt.

Heider Wasserturm
Der Wasserturm gilt als das Wahrzeichen der Stadt Heide. Erbaut wurde der Turm nach einer Typhusepidemie, damit wurde endlich die unhygienische Brunnenversorgung abgeschafft. Umgeben ist der Turm von einer kleinen Grünanlage mit einem Teich (Ostpool). Ein Trauzimmer des Standesamtes befindet sich im Turmkopf.

Das "Drei-Türme-Haus"
Das "Drei-Türme-Haus" wurde 1773 als Wohn- und Geschäftshaus im Barockstil erbaut. Es ist das älteste erhaltene Wohnhaus in Heide. Seinen Namen hat es nach den drei Fialen (Türmchen) am Zwerchgiebel mit einer Sandstein-Inschrift über der ehemaligen, veränderten Portalfront.

Die Postelvilla
Die Postelvilla am Südermarkt wurde im Stil der Neorenaissance erbaut und von der Besitzerin Wilhelmine Postel der Stadt Heide vermacht.

Der St. Georg-Brunnen
Der St. Georg-Brunnen auf dem Heider Südermarkt wurde im Jahre 1989 von dem Künstler Siegfried J. Assmann erschaffen. Gekrönt wird er von der Figur des heiligen St. Georg, der den Drachen tötet. Die acht Relieftafeln zeigen Darstellungen der Heider und der Dithmarscher Geschichte.

Der Schusterjunge
Der Schusterjunge am Eingang der Gastronomiezeile "Schuhmacherort" wurde im Jahre 1984 ebenfalls von Siegfried J. Assmann erschaffen. Er setzt dem Schuhmachergewerbe ein Denkmal, denn der Schuhmacherort war früher eine Handwerkerstraße, hauptsächlich für Schuster und Gerber. Im Jahre 1846 gab es in Heide 158 Schuhmachermeister mit 166 Gesellen.

Der Stadtpark
Der Stadtpark lädt zum Spazierengehen oder zum Ausruhen ein. Für die Kinder gibt es einen Spielplatz und für die Aktiven einen Minigolfplatz. Hier trifft sich regelmäßig die "Rinds-Boule-Gruppe" zum Spielen. Der Park grenzt an das Landschaftsschutzgebiet Ostroher-/ Süderholmer Moor. Der Stadtpark hält mit seinen Rosenbeeten, verschiedenen Blumenarten und zwei Grünflächen für jeden Geschmack etwas bereit. Zwischen dem Stadtpark und der Dithmarscher Wasserwelt befindet sich der neue Wohnmobilplatz Heide.

Klaus-Groth-Museum
Haus des niederdeutschen Dichters Klaus Groth mit seinem Nachlass und niederdeutscher Bibliothek (über 4000 Bände), Einrichtung aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Stammhaus der Familie Brahms
Stammhaus der Familie des Komponisten Johannes Brahms. Das "schmucke" Haus befindet sich zusammen mit dem Klaus-Groth-Museum in der Museumszeile Lüttenheid und ist Veranstaltungsort für Hauskonzerte, kleine Ausstellungen, Lesungen und Vorträge. Das Gebäude wurde 1990 von dem berühmten Geiger und Dirigenten Yehudi Menuhin seiner Bestimmung übergeben.

Konzert- und Ballhaus Tivoli
Das Konzert- und Ballhaus Tivoli ist eine der bekanntesten Adressen in der Kreisstadt Heide. Hier finden Veranstaltungen aller Art wie z.B. das Schleswig-Holstein Musik Festival, Aufführungen des Ohnsorg-Theaters Hamburg, Konzerte namhafter Künstler und Gruppen statt.

Das Heider Stadttheater
Das Heider Stadttheater liegt nur wenige Meter vom Marktplatz entfernt in der Rosenstraße. Hier finden regelmäßig Kinovorführungen, Theateraufführungen und Tanzveranstaltungen statt. Im Jahre 2002 wurde das Stadttheater komplett renoviert und die Technik auf den neuesten Stand gebracht.

Altes Pastorat
Das "Alte Pastorat" gegenüber der St. Jürgen-Kirche wurde 1739 erbaut von Johann Georg Schott. Durch die Tordurchfahrt kommt man jetzt zum "Weltladen". In diesem Haus befinden sich die "Tourist-Info Heide-rundum" und ein schönes Gartencafé

St. Jürgen-Kirche
Die Kirche steht am Südrand des Marktplatzes und wurde 1559 nach völliger Zerstörung wieder aufgebaut. Der Holzturm ist von 1611. In der Kirche befindet sich eine über 100 Jahre alte Kassettendecke, lange Emporen, eine reich geschnitzte Holzkanzel von 1570, ein Barockaltar, eine Holztaufe von 1640, Epitaphe, Geschlechtertafeln u.v.w.