Eider-Treene-Sorge GmbH
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Die Eider als Touristenmagnet

Staatssekretär Rohlfs besuchte die Eider-Treene-Sorge-Region/Touristische Investitionen im Fokus

Paulsen und Rohlfs

Tielen Die Tourismusentwicklung im Binnenland war das Thema des Besuchs von Dr. Thilo Rohlfs, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, in der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge. Nach einem Besuch neu geschaffener Ferienwohnungen in Tielen ging es mit der Bargener Fähre bis nach Erfde-Bargen. Unterwegs diskutierte der Staatssekretär mit regionalen Vertretern über Investitionen, Entwicklungspotenziale und die Unterstützungsmöglichkeiten des Wirtschaftsministeriums.

Karsten Jasper, Geschäftsführer der Eider-Treene-Sorge GmbH, zeigte auf, welche touristischen Investitionen jüngst in der Eider-Region ausgelöst wurden. Entlang des Flusses seien mit dem Bootsmann in Breiholz, der Lodge an der Eider in Friedrichsgraben und dem Haus Eiderstrand in Tielen drei attraktive und innovative Übernachtungsbetriebe entstanden. Hausboote, Wohnfässer und moderne Ferienquartiere mit Blick direkt auf die Eider seien bei den Urlaubsgästen sehr beliebt, so Jasper weiter. Das gute Investitionsklima belegt auch die auch der Ausblick auf zukünftige Investitionen. Beispielsweise plane das Hotel zur Treene in Schwabstedt 40 neue Doppelzimmer und einen Wellnessbereich, erklärte Jasper. Insgesamt seien allein durch die vorgestellten Projekte weit über 100 neue Betten entstanden. Zusammen mit einer Aufwertung der Infrastruktur im Schulterschluss mit den Kommunen sei die touristische Inwertsetzung der Region deutlich zu sehen.

Angestoßen von der Diskussion um die Zukunft der Gieselau-Schleuse planen die Kommunen an der Eider ein wassertouristisches Konzept, das vom Wirtschaftsministerium unterstützt wird. Dieses soll ungenutzte Potenziale der Region heben, Investitionen auslösen und so die gesamte Eiderregion stärken. Außerdem soll die Kooperation zwischen den beteiligten Partnern gestärkt werden und die Schleusungszahlen der Gieselau-Schleuse erhöht werden. Im Rahmen der Studie wird das Einzugsgebiet der Eider zwischen Rendsburg und dem Eidersperrwerk untersucht. Neben den Kommunen sollen auch die örtliche Bevölkerung und touristische Akteure einbezogen werden.

Ein weiteres Projekt an der Eider stellte Uwe Paulsen, Fährmann der Bargener Fähre, vor. Die Gemeinde Delve will gemeinsam mit Erfde und dem Fährverein auf beiden Seiten der Eider neue Steganlagen bauen. Darüber hinaus soll auf Dithmarscher Seite eine Beleuchtungsanlage installiert werden. Durch die neuen Stege werde es für die ehrenamtlichen Fährleute deutlich einfacher, ihre Schichten wahrzunehmen, ohne den weiten Umweg über die Pahlener Brücke in Kauf zu nehmen, so Paulsen. Zudem könnten die Stege auch von Kanufahrer genutzt werden, sodass insgesamt eine Stärkung des Tourismus erreicht werden könne.